Methoden der Wasserpflanzenregulierung

Vorteile der Wasserpflanzen

 

-Schutz und Fluchtmöglichkeit für Fische

 

-Laichplatz für krautlaichende Fische

 

-Beschattung des Gewässers

 

-Nährstoffspeicher

 

Nachteile der Wasserpflanzen

 

-pH Wertschwankungen

 

-O2 Schwankungen im Tag/Nacht Rhythmus sehr stark

 

-dichte Pflanzenbestände verhindern O2Produktion am                     Gewässerboden deshalb kein kein Ammoniunabbau mehr!!

->Ammoniumstau

 

-beim Absterben O2-Mangel

 

 



Massnahmen zur Regulierung

 

1)   Mechanisch

 

- mit Mähboot mähen/Pflanzenmaterial entfernen

-Drahtseil oder Kette mit Traktor durchs Gewässer ziehen

-Baustahlmatte oder Wiesenegge am Seil durchs Gewässer ziehen

-> Teilflächen freimachen ! 

 

2) Biologisch

 

-Rotfedern können sich zum großen Teil ,bei hohen Temperaturen,

von Pflanzen ernähren – bei genauem Hinsehen bemerkt man , dass die

Pflanzenmenge so groß ist ,daß auch viele Rotfedern keine Lösung  bringen  .

Rotfedern tragen zum Gleichgewicht des Pflanzenbestandes eines

Gewässers bei, extreme Pflanzenbestände können sie nicht vernichten!

 

 

 

In der Praxis hat sich eine Vorgehensweise bei Gewässern von

1,5 m bis 8m Tiefe bewährt:

 

  1. Schritt- wie zu Anfang beschrieben werden Teile des Gewässers von Pflanzen befreit um O2 in die Tiefe zu bringen
  2. Schritt – 200 – 300 kg Karpfen mit 500-800gr oder 1500gr /Hektar Gewässerfläche werden besetzt.
  3. Durch die Trübung gelangt weniger Sonnenlicht zu den Pflanzen, das Wachstum wird reduziert. Gleichzeitig werden Nährstoffe (Phosphat+Stickstoff) freigesetzt, die das Phytoplankton (Mikroalgen) begünstigen.

Achtung : in dieser Phase kann es zu Sauerstoffmangel kommen!

Deshalb regelmäßig  Sauerstoff messen und eine

Belüftungsmöglichkeit bereithalten.

 

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